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	<title>Steve Graegert</title>
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	<description>Agile Coach &#38; Lean Thinker</description>
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		<title>Recruiting: Wie findest Du das richtige Agile Team?</title>
		<link>http://graegert.de/blog/recruiting-wie-findest-du-das-richtige-agile-team</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 20:16:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steve Graegert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>

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		<description><![CDATA[Agile Software Development ist so cool. Alle machen es, die kleinen, die großen, sogar im öffentlichen Dienst wird dieser Ansatz in populärer. Konferenzen, Bücher und unendlich viele Blogposts haben dem Paradigma effektiver Softwareentwicklung einen ordentlich Schub verpaßt. Der Einzige Bereich, welcher noch nicht intensiv genug untersucht wurde ist das Recruiting eines Agilen Teams. Meiner Erfahrung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Agile Software Development ist so cool.  Alle machen es, die kleinen, die großen, sogar im öffentlichen Dienst wird dieser Ansatz in populärer.  Konferenzen, Bücher und unendlich viele Blogposts haben dem Paradigma effektiver Softwareentwicklung einen ordentlich Schub verpaßt.  Der Einzige Bereich, welcher noch nicht intensiv genug untersucht wurde ist das Recruiting eines Agilen Teams.</p>
<p><span id="more-992"></span></p>
<p>Meiner Erfahrung nach funktionieren traditionel geführte Interviews nicht, denn sie beachten nicht die Begabung der Entwickler, in hochkollaborativen und dynamischen Umgebungen zu arbeiten.  Résumés und ein standardisiertes Interview decken das nicht ab.</p>
<p>Personalentscheider müssen sich nun die Frage stellen, welche Methode die richtige ist, um herauszufinden, ob der Kandidat das Zeug für ein agiles Team hat.</p>
<p>Eine Variante ist ein <strong>praxiorienterter Workshop</strong> in dem mehrere Kandidaten in Zweierteams eine Herausforderung bewältigen müssen und dabei beobachtet werden, wie sie kommunizieren, kollaborieren, diskutieren und Probleme bewältigen.  Die eigentliche Lösung des Problems steht nicht im Mittelpunkt.  Durch die Beobachtung der Kandidaten in der Praxis können qualifizierte Entscheidungen getroffen werden.  Anders als im Interview.</p>
<p>Während es sicherlich massive Vorteile gibt, müssen wir uns allerdings auch vor Augen führen, dass der geschilderte Prozess relativ ressourcenintensiv ist.  Termine für alle Beteiligten müssen vereinbart, Räumlichkeiten bereit gestellt, ein &#8220;Test&#8221; muss entworfen und während der Ausführung beobachtet werden.  Mittlere bis große Unternehmen lösen die Probleme sicherlich leichter als kleinere, jedoch sind gerade Start-Ups und Shops mit 15 bis 50 Entwicklern besonders von effektiven Recruiting-Techniken abhängig.</p>
<p>Ein ähnlicher Ansatz ist eine interessante <strong>Mischung aus einem klassischen Interview und einem sehr individuellen Prozess</strong>.  Im Gegensatz zur ersten Variante wird das bereits existierende Team (vorausgesetzt es gibt bereits eines) intergriert und läßt sich in fünf Abschnitte gliedern:</p>
<ol>
<li><strong>Vorauswahl: Teil 1</strong> &mdash; Es werden künstlich Barrieren für potentielle Kandidaten aufgebaut, so dass nur ernsthaft interessierte Bewerber eingeladen werden.  Das kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass bereits in der Stellenausschreibung ein paar Fragen gestellt werden, die in einem kurzen Essay zu beantworten sind.  Nachteil ist, dass einige wirklich gute Leute durch die Lappen gehen, weil sie in der Regel wissen, dass sie es nicht nötig haben, mehr zu machen als notwendig.</li>
<li><strong>Vorauswahl: Teil 2</strong> &mdash; Noch vor dem ersten Interview werden die Essays ausgewertet.  Das wird vom Team gemacht, welches die neuen später aufnehmen wird.  In einem gemeinsamen Meeting wird über die Qualität entschieden.  Gibt es eine Ablehnung, ist der Kandidat ausgeschieden und wird nicht eingeladen.  Nachteil: wenn es ungünstig läuft bleibt vielleicht kein geeigneter Bewerber übrig.</li>
<li><strong>Das Interview: Teil 1</strong> &mdash; Das Team wird den Morgen mit den BewerberInnen verbringen (ich empfehle nicht mehr als Mitglieder als Kandidaten) und sie beispielsweise beim Frühstück in der Kantine und anschliessendem Rundgang im Unternehmen besser kennen lernen.  Auf diese Weise können sich alle (auch der Kandidat) einen Eindruck über die Persönlichkeit verschaffen.  Nachteil: relativ zeitaufwendig.</li>
<li><strong>Das Interview: Teil 2</strong> &mdash; Jedem Bewerber wird ein Teammitglied zur Seite gestellt um die tatsächlichen Fähigkeiten des Kandidaten geprüft und ggf. Schwächen und Stärken, welche im ersten Teil untergegangen sind, aufgedeckt werden.  Am nächsten Tag wird das Team die Egebnisse auswerten.</li>
<li><strong>Das Angebot</strong> &mdash; Wurden geeignete Kandidaten identifiziert, kann das Angebot durch Personalentscheider unterbreitet werden.</li>
</ol>
<p>Meiner Meinung nach liefert die zweite Methode bessere Ergebnisse, als die erste, allerdings ist der organisatorische Aufwand ebenfalls nicht zu unterschätzen.</p>
<p>Die letzte Methode, die ich vorstellen möchte kombiniert ebenfalls <strong>bewährte Methoden traditioneller Entscheidungsfindung mit einigen Elementen, spezifisch für Agile Umgebungen</strong>.</p>
<p>In einem dreiteiligen Interview werden mit jeweils zwei Teammitgliedern (in allen drei Teilen die gleichen) zunächst technische, anschließend prozessorientierte und am Schluss persönliche Aspekte beleuchtet.  Der technische Teil des Interviews befasst sich mit harten Fakten, technischen Kenntnissen und Erfahrungen des Bewerbers.  Im prozessorientierten Teil wird über Philosophien verschiedener Testmethoden, Qualitätsaspekte, Problemlösungsansätze und Agile Techniken, wie etwa Pair Programming diskutiert.  Der Letzte Teil untersucht Aspekte aus den Bereichen Konfliktlösung, Motivationen und mentale Stabilität.</p>
<p>Zusätzlich kann der Vorgang von einem einfachen Fragenkatalog unterstützt werden:</p>
<ol>
<li>Erzählen Sie mir über eine Erfahrung in der Sie sich einer intensiven Meinungsverschiedenheit ausgesetzt sahen.</li>
<li>Wie sind Sie mit Entscheidungen des Teams umgegangen, welche nicht in Ihrem Sinne waren?</li>
<li>Wie gehen Sie mit Situationen um, in denen Sie Informationen benötigten um eine Arbeit fertig zu stellen, sie aber nicht erhalten haben?</li>
<li>In welcher Situation haben Sie es geschafft, den Kurs eines Teams zu korrigieren, von dem Sie sicher waren, dass er falsch ist?</li>
</ol>
<p>Unabhängig von den angewandten Methoden des Recruiting-Prozesses müssen sich Unternehmen folgendes vor Augen führen:</p>
<blockquote><p>Jene, die Talente und nicht Fähigkeiten anheuern, eine Umgebung schaffen in der Fähigkeiten erlernt und bestärkt werden, legen den Grundstein für eine dauerhaft fruchtbare Kultur hoher Innovationskraft.  In den meisten Fällen wird auf eine exakte Übereinstimmung mit dem Anforderungsprofil geachtet.  Bewerbern kann ich nur raten, von diesen Unternehmen Abstand zu nehmen, denn eines ist klar: <em>sie sind nicht willens in Dich zu investieren</em>. </p></blockquote>
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		<item>
		<title>Das Kaizen Promotion Office &#8211; Wer macht was mit wem?</title>
		<link>http://graegert.de/blog/das-kaizen-promotion-office-wer-macht-was-mit-wem</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 13:04:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steve Graegert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[kaizen]]></category>
		<category><![CDATA[kpo]]></category>
		<category><![CDATA[Lean]]></category>
		<category><![CDATA[lean management]]></category>

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		<description><![CDATA[Jedes Unternehmen wird im Laufe der Lean Transformation ein Kaizen Promotion Office (KPO) etablieren. Mit &#8220;Promotion&#8221; im klassischen Sinn hat das wenig zu tun. Das wird verständlich, wenn wir uns die geläufigen alternativen Bezeichnungen für das KPO anschauen: Lean Office, Operational Excellence Group oder auch Business Production System Office. Unabhängig von dem Namen, welches das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Unternehmen wird im Laufe der Lean Transformation ein Kaizen Promotion Office (KPO) etablieren.  Mit &#8220;Promotion&#8221; im klassischen Sinn hat das wenig zu tun.  Das wird verständlich, wenn wir uns die geläufigen alternativen Bezeichnungen für das KPO anschauen: Lean Office, Operational Excellence Group oder auch Business Production System Office.  Unabhängig von dem Namen, welches das Kind trägt, es ist eine notwendige Ressource welche eine zentrale Rolle im Kaizen-Ansatz trägt.<br />
<span id="more-986"></span><br />
Bevor wir die benötigten Fähigkeiten der Protagonisten eines KPO betrachten, ist es vorteilhaft zunächst die Aufgaben und Ziele des Kaizen Promotion Office zu betrachten.  Diese Betrachtung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, vielmehr ist die folgende Aufzählung einzig das Ergebnis meiner Einschätzungen zu dem Thema.  Es ist daher wahrscheinlich, dass Du andere, weitere, oder weniger Punkte aufführen würdest, abhängig von der Komplexität und Struktur der Organisation.  Hinzu kommt, dass jedes Mitglied des KPO unterschiedliche Schwerpunkte setzen wird, was ich für unbedingt empfehlenswert halte.<br />
Ohne irgendeine Gewichtung vorzunehmen identifiziere ich die Aufgaben und Ziele folgendermaßen:</p>
<ul>
<li><strong>Business System Development</strong> &mdash; Als technischer Wissensträger für das Lean Management ist das KPO verantwortlich für die Entwicklung eines Business Systems im allgemeinen, bzw. eines Produktionssystems im speziellen (denken wir beispielsweise an TPS).  Darüber hinaus müssen ein Curriculum und die entsprechende Bildungseinheiten um das System entwickelt werden.</li>
<li><strong>Change Management</strong> &mdash; Das KPO betreut sämtliche Veränderungen als Berater, Trainer, Betreuer und Katalysator.  Es nimmt nicht die Rolle des Initiators an.  Es kann lediglich Empfehlungen aussprechen.</li>
<li><strong>Personalentwicklung</strong> &mdash; Typischerweise wird ein Unternehmen kurze Zeit nach der Transformation von einem Kaizen-Sensei begleitet, bis es auf eigenen Beinen stehen kann.  Das gelingt nur, wenn Kaizen von der gesamten Belegschaft eines Unternehmens verinnerlicht wird.  Das KPO beteiligt sich aktiv an der Aus- und Weiterbildung des Personals, sowohl im technischen als auch im organisatorischen Bereich.</li>
<li><strong>Daily Kaizen etablieren</strong> &mdash; Der Übergang zum täglichen Kaizen steht dem systematischen Ansatz des Kaizen-Events gegenüber.  Ersterer ist eine Frage der Tiefe der Durchsetzung von Kaizen, letzterer ein organisierter Systemansatz des Lean Managements.  Beides zusammen ist das ultimative Ziel und verspricht den größten Nutzen der Transformation.  Das KPO ist also beim Training der Belegschaft (wichtig hier: Train-the-Trainer) und der Entwicklung von Problemlösungsqualitäten die treibende Kraft.  Es ist die einzige Instanz einer Organisation, welche eine echte Kaizen-Kultur auf jeder Ebene schaffen und erhalten kann.</li>
<li><strong>Kaizen-Events organisieren</strong> &mdash; Die Organisation von Kaizen-Events ist ganz klar die Domäne des KPO.  Als technischer Wissensträger kann nur das KPO die richtigen Themen (Focus Areas), Vorbereitungen und die Nachbearbeitung vollständig organisieren.  Das KPO ist hier ganz klar in einer aktiven Rolle.</li>
<li><strong>Office Management</strong> &mdash; Das <em>Office</em> im Sinne des Kaizen ist der virtuelle und physische Wirkungskreis des Kaizen Promotion Office.  Es dreht sich alles um Informationsaufbereitung und -austausch, Planung von Weiterbildungsmaßnahmen und die Aufrechterhaltung der kontinuierlichen Verbesserungsmaßnahmen durch die jeweiligen Verantwortlichen.</li>
</ul>
<h3>Was braucht&#8217;s für einen Kaizen Promotion Office?</h3>
<p>Die oben genannten 6 Aufgaben und Ziele des KPO erfordern in weiten Teilen ganz spezifische Fachkenntnisse und Fähigkeiten.  Diese unterscheiden sich selbstverständlich sehr stark von der jeweiligen Position, die ein Protagonist innerhalb des KPO einnimmt.  Beispielsweise hat ein KP Officer auf Unternehmensebene (meist ein Mitglied der Geschäftsleitung oder Bereichsleitung) einen anderen Focus als der einer Business Unit.</p>
<p>Dennoch lässt sich ein recht gutes Bild von den allgemeinen Kompetenzen solcher Funktionsträger zeichnen.  Dazu zählen:</p>
<ul>
<li>Fähigkeit zur strategischen Planung und Ausrichtung</li>
<li>Führungsstärke im Change Management</li>
<li>Ausgeprägtes Zeit- und Selbstmanagement</li>
<li>Führungsstärke im Team und die Fähigkeit das Team richtig zu positionieren (im Sinne von Konsensbildung)</li>
<li>Verantwortung für getroffene Maßnahmen</li>
<li>Flexibilität</li>
<li>Das Gespür für Talente und deren Förderung</li>
<li>Hohe soziale Kompetenz und Kommunikationsstärke</li>
</ul>
<p>Ganz ohne Zweifel sind einige der genannten Soft-Skills nur sehr schwer zu erlernen (manche haben sie einfach) jedoch können Menschen mit Hilfe intensiven und gezielten Coachings (und nicht zuletzt durch die gesammelte Erfahrung) auf diesen Gebieten große Fortschritte erzielen.</p>
<p>Nun, was die technischen Kenntnisse angeht, quasi all das &#8220;was&#8221; zu tun ist, so sind es primär die drei Bereiche Lean Principles, Systeme und Werkzeuge (Techniken).  Erfahrung ist der beste Lehrer, noch besser ist die Instruktion durch einen erfahrenen Sensei, doch irgendwo muss der Anfang gemacht werden.  So bleibt oft nicht anderes übrig, als sich dem Studium des Lean Managements zu widmen.</p>
<p>Es mangelt ganz und gar nicht an Zertifizierungsprogrammen, allerdings wird in den meisten Fällen ein rigoroses Programm abgespult, das einen hohen Zeitaufwand und entsprechende Hingabe abverlangt.  Insgesamt sollten auf jeden Fall eine natürliche Neugierde und das Verlangen nach intellektueller Erkenntnis (beides darf ruhig leicht obsessive Züge annehmen) vorhanden sein.  Letztendlich bewegen wir uns alle im Kreislauf <em>studieren, anwenden, lernen und leeren</em>.  Wissen ist zum Teilen da!</p>
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		<title>Organisationsentwicklung</title>
		<link>http://graegert.de/portfolio/organisationsentwicklung</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 09:26:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steve Graegert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Portfolio]]></category>

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		<description><![CDATA[Team Development, strategische Planung, Change Management und Coaching.  Alles aus einer Hand.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Rahmen der Organisationsentwicklung befasse ich mich mit dem organisatorischen Wandel eines Unternehmens und besonders mit den betroffenen Menschen durch gezielte Arbeit mit Personen, Teams und organisatorischen Einheiten.</strong></p>
<p>Während es unterschiedliche Ansätze für die Organisationsentwicklung gibt, gehe ich von einem Prozessmodell aus, was bedeutet, daß ich zusammen <em>mit meinen Kunden</em> die Situation untersuche, Probleme identifiziere und Lösungen herbeiführe.  Ziel dieses Ansatzes ist, den Kunden mit der Fähigkeit auszustatten, Probleme in Zukunft selbst diagnostizieren und lösen zu können.  Statt Abhängigkeit zu fördern, verhelfe ich Unternehmen zu mehr Unabhängigkeit.</p>
<p>Naturgemäß ist jede Beratungstätigkeit auf dem Gebiet der Organisationsentwicklung immer wieder neu und einzigartig, wie die Unternehmen und die Märkte in denen sie sich bewegen.  Wenn Du Dich für ein Engagement im Bereich OE interessierst findest Du unten eine Auswahl von Projekten, die ich typischerweise bearbeite.  Durch Verbindungen zu unterschiedlichen Beratungsunternehmen kann ich jederzeit und auf Deinen Wunsch hin auf andere Experten für Domänen außerhalb meiner eigenen zurückgreifen.</p>
<h3>Was ich als Organisationsentwickler so alles mache</h3>
<ul>
<li><strong>Team Development</strong> &mdash; Wie finde ich das richtige Team?  Wie führe ich Teams aus der Krise?  Wie motiviere ich Teams?</li>
<li><strong>Strategische Planung</strong> &mdash; Was möchte ich erreichen?  Wie sehen meine Ziele aus?  Wie kann ich schwierige Szenarien antizipieren?</li>
<li><strong>Change Management</strong> &mdash; Wie führe ich Mitarbeiter nach Fusionen zusammen?  Wie rufe ich strategische Initiativen ins Leben?  Wie kann ich die Unternehmenskultur positiv beeinflussen?</li>
<li><strong>Coaching</strong> &mdash; Der Manager als Mentor?  Führungskräftetraining für das mittlere und Top-Management</li>
</ul>
[contact-form]
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		</item>
		<item>
		<title>Business Process Management</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 07:37:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steve Graegert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Portfolio]]></category>

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		<description><![CDATA[Optimierung der Servicelandschaft, Wandlung in eine Business-Driven IT und vorausschauende Ressourcen-Planung.  Drei Säulen einer erfolgreichen, wertschöpfenden IT-Landschaft]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Business Process Management ist kritisch für den Erfolg aller Verbesserungs- und Änderungsbemühungen eines Unternehmens.  Die Reife des Prozessmanagements in einem Unternehmen steht in direktem Zusammenhang mit der Effektivität auf dem Markt.  Die Ausrichtung einer Organisation rund um die Kernprozesse, welche unmittelbar zur Kundenzufriedenheit und zur Wertschöpfung beitragen, in Kombination mit einem Lean Management Ansatz zur Beseitigung und Vermeidung überflüssiger Aktivitäten sind eine leistungsfähige Kombination.</p>
<p>Gleichzeitig können gute Prozessmanager helfen, Unternehmen aus einer ungeordneten und von Bauchentscheidungen behafteten Existenz in eine geordnete, geplante und zielgerichtete Zukunft führen.</p>
<h3>Leistungsangebot</h3>
<ul>
<li>Die <strong>Optimierung der Service-Landschaft</strong> durch eine 360°-Analyse der Situation.  Sie ist Voraussetzung für einen auf Ihre strategischen Stärken ausgerichteten Implementierungsansatz zur Optimierung Ihrer Prozesse.  Ihre Kunden und Mitarbeiter werden es Ihnen danken.</li>
<li><strong>Ressourcenplanung und Organisationsentwicklung</strong> &mdash; Mit der Veränderung von Prozessen sind oftmals auch personelle Veränderungen verbunden.  Meine ganzheitliche Methodik vernachlässigt diesen Aspekt nicht.</li>
<li>Die <strong>strategische Ausrichtung Ihrer IT-Landschaft</strong> auf Ihre Unternehmensziele ist unabdingbar für eine dauerhafte Wettbewerbsfähigkeit, ausgeprägte Agilität und exzellenten Service, sowohl unternehmensintern wie auch für Ihre Kunden.</li>
</ul>
<p>Meine Aufgabe ist es mit ungetrübtem Blick und unvoreingenommenen Betrachtungen, Ihre Visionen in die Wirklichkeit umzusetzen.</p>
[contact-form]
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		</item>
		<item>
		<title>Aktuelle Herausforderungen erfordern innovatives Denken</title>
		<link>http://graegert.de/blog/aktuelle-herausforderungen-erfordern-innovatives-denken</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 11:48:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steve Graegert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Lean]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[systemisches Denken]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Umstände waren sicher schon mal besser.  Die instabile Wirtschaftslage führt oft zu neuen Ausprägungen der Strategien vieler Unternehmen, sofern sie denn überhaupt in dieser komplexen Situation in der Lage sind, zu agieren und nicht nur zu reagieren.

Ganz ähnlich gestalten sich auch die Herausforderungen an die Führungskräfte der Organisationen, welche sich auf die zunehmende Unsicherheit und Intensivierung des Wettbewerbs einstellen müssen.  In den meisten Fällen heißt das: weniger ist mehr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Umstände waren sicher schon mal besser.  Die instabile Wirtschaftslage führt oft zu neuen Ausprägungen der Strategien vieler Unternehmen, sofern sie denn überhaupt in der Lage sind, angesichts dieser komplexen Situation zu agieren und nicht nur zu reagieren.</p>
<p>Ganz ähnlich gestalten sich auch die Herausforderungen an die Führungskräfte der Organisationen, welche sich auf die zunehmende Unsicherheit und Intensivierung des Wettbewerbs einstellen müssen.  In den meisten Fällen heißt das: weniger ist mehr.</p>
<p><span id="more-948"></span></p>
<p>Das mittlere und das Top Management sehen sich meist Problemen gegenüber, für die es keinen klaren Lösungsansatz gibt.  Erfolg setzt aber voraus, dass sich Entscheidungsträger gezielt den Innovationen widmen und neue Denkansätze im Unternehmen kultivieren.  Das Selbstverständnis, welches Organisationen von sich haben, muss sich den neuen Umständen anpassen.</p>
<p>Historisch betrachtet hat das Training von Führungskräften die Problemlösungskompetenz stark vernachlässigt. So wurde nicht selten die Theorie vertreten, dass jedes Problem mit einer einfachen Lösung zu beseitigen sei, die Kunst bestünde nur darin, die richtige Lösung innerhalb eines akzeptablen Zeitfensters zu finden.  Das &#8220;Flickschusterei&#8221; das Problem nur kurzfristig oder gar nicht beseitigt ist inzwischen hinreichend bekannt.</p>
<p>Die betroffenen müssen sich dann oft fragen lassen: <em>Was hast Du Dir nur dabei gedacht?</em>  Dabei müßte man vielmehr fragen: <em>Wie hast Du dabei gedacht?</em></p>
<p>Eines meiner 10 Prinzipien des Managements ist <strong>systemisches Denken</strong>, nämlich komplexe Interaktionen auf struktureller, technischer, politischer und personeller Ebene zu erkennen und zu analysieren.  Systemisches Denken etabliert eine neue Perspektive, und erlaubt es Managern und Führungskräften das große Ganze besser zu verstehen.  Auf diese Weise werden kluge und dauerhafte Lösungen für Probleme gefunden.</p>
<p>Unsere Arbeitsplätze haben sich in den letzten dreißig Jahren enorm verändert.  Sie sind schnellebig geworden, wir sind einem Informationsüberluss unterworfen und stehen ständig unter Strom (glücklich ist, wer das spätestens an der Wohnungstür ablegen kann).  Gekennzeichnet ist diese Tendenz von der Tatsache, dass, dominiert von der Orientierung an Werten und Zielen, oftmals das Wichtige durch das Dringliche verdrängt wird.</p>
<p>Damit verbunden ist eine der größten Hindernisse systemischen Denkens, nämlich die <em>ungebremste Geschäftigkeit</em>.  Vertieft im Sumpf der unendlich vielen Details unserer Existenz ist es nicht schwer, das große ganze aus dem Blick zu verlieren.  Das Management ist gefordert, Einfachheit, Klarheit und Sicherheit in einer flüchtigen und komplexen Umgebung zu schaffen.</p>
<p>Vor einigen Jahren, beispielsweise, konnte ich einen Kunden helfen zu erkennen, dass die Lösung zur Bekämpfung schlechter Recruiting-Ergebnisse nicht in der Zentralisierung der internationalen Bemühungen liegt.  Als er das große Bild vor sich sah, konnte eine Recruiting-Infrastruktur geschaffen werden, die es erstmals ermöglichte, lokale Talente und hochspezialisierte Fachkräfte für die jeweiligen Standorte zu gewinnen.  Das wurde durch systemisches Denken erreicht, weil wir endlich begannen, Beziehungen zu betrachten.  Daraus resultierten Muster für nachhaltige Veränderungen und kontinuierliche Verbesserungen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das organisierte Büro in 8 Schritten</title>
		<link>http://graegert.de/blog/business/das-organisierte-buro-in-8-schritten</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 19:53:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steve Graegert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[kaizen]]></category>
		<category><![CDATA[lean office]]></category>
		<category><![CDATA[muda]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Jahren begannen unzählige Organisationen, insbesondere Produktionsbetriebe auf Lean Management zu setzen, um <em>Muda</em> (Verschwendung) aus ihren Produktionshallen zu verbannen. 

Aufbauend auf den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=SU01D-jTZcE">7 Todsünden der Verschwendung</a> (YouTube) brachen Produktionsleiter mit Kaizen im Rucksack auf zur Suche nach Muda und Eliminierung derselben.  Wurde das richtig und gut gemacht, konnten signifikante Verbesserungen in kurzer Zeit beobachtet werden, welche heute noch anhalten. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Jahren begannen unzählige Organisationen, insbesondere Produktionsbetriebe auf Lean Management zu setzen, um <em>Muda</em> (Verschwendung) aus ihren Produktionshallen zu verbannen. </p>
<p>Aufbauend auf den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=SU01D-jTZcE" rel="shadowbox[sbpost-896];player=swf;width=640;height=385;">7 Todsünden der Verschwendung</a> (YouTube) brachen Produktionsleiter mit Kaizen im Rucksack auf zur Suche nach Muda und Eliminierung derselben.  Wurde das richtig und gut gemacht, konnten signifikante Verbesserungen in kurzer Zeit beobachtet werden, welche heute noch anhalten. </p>
<p><span id="more-896"></span></p>
<p>Heutzutage wird es immer wichtiger die Verwaltungen solcher Produktionsbetriebe ebenfalls einer solchen Aktivität zu unterziehen.</p>
<p>Warum ist das so?  Weil Kunden bessere Produkte und Dienstleistungen zu geringeren Preisen möchten, das ganze natürlich auch schneller als üblich.  Aus Kundensicht beginnt die Uhr mit dem Absenden der Bestellung an zu ticken und hört erst auf, wenn das Produkt geliefert oder die Dienstleistung erbracht wurde.  Somit lohnt sich ganz gewiss ein Blick über den Horizont des Produktionsalltags hinaus.</p>
<h3>Muda im Office</h3>
<p>In der Produktion ist Lean Management ein alter Hut und bereits sehr gut etabliert.  In der Verwaltung und Administration von Organisationen ist das noch nicht der Fall.  Ein Grund ist sicher, dass dieser Bereich noch nicht so viel Aufmerksamkeit erhielt wie der Produktionsbereich, nicht zuletzt weil hier die größten Potentiale lagen.</p>
<p>Auf Produktionsseite verarbeiten wie Material und Teilerzeugnisse zu neuen Produkten.  Der Fluß ist klar umrissen, wir können mit dem einzelnen Bauteil förmlich durch die Produktionsstufen wandern.  Im Büro, mit all den unterschiedlichsten Tätigkeiten, Informationen und Interaktionen ist der Arbeitsfluß ganz und gar nicht so einfach zu durchschauen.  Möchten wir unser Büro also von Muda befreien müssen wir einen anderen Blick auf die Prozesses werfen.  Diesen Blick kann man sich aneignen.  Wie das geht beschreibe ich diesen Blog Post.</p>
<h3>Was ist Muda?</h3>
<p>Im weitesten Sinne, kann Muda in jeder Operation oder Aktivität gefunden werden, die dem Endprodukt oder der Dienstleistung Mehrkosten auferlegt, ohne erkennbaren Mehrwert für den Kunden zu erzeugen.  Betrachten wir administrative Aufgaben und Prozesse, so könnten folgende Aktivitäten potentielle Kandidaten sein:</p>
<ul>
<li>die Bewegung und Sortierung von Unterlagen</li>
<li>Ablage von Unterlagen</li>
<li>Wiederkehrende Tätigkeiten gleicher Art</li>
<li>Wiederholung aufgrund von Fehlern</li>
<li>Warten auf Freigaben von Dokumenten oder Tätigkeiten</li>
<li>Unnötige Überprüfung getaner Arbeit</li>
<li>Ineffiziente Workflows</li>
<li>Veraltete und inadequate Software</li>
</ul>
<p>Ein strategischer Ansatz zur Beseitigung von Quellen der Verschwendung würde, ebenso wie im Produktionsbereich, zu folgenden positiven Auswirkungen führen:</p>
<ul>
<li>Reduzierung der Verarbeitungszeiten, schnelle Antwortzeiten auf Kundenanfragen</li>
<li>Eliminierung aller unnützen Aktivitäten</li>
<li>Einfache, logische und schnell zu erlernende Arbeitsprozesse</li>
<li>Reduzierung von Fehlern und damit verbundener Mehrarbeit</li>
<li>Ständige Verbesserung durch das Team</li>
<li>Geringere Kosten</li>
<li>Hohe Moral und Leistungsfähigkeit des Teams</li>
</ul>
<h3>Wo fangen wir an?</h3>
<p>Ein guter Ausgangspunkt sind immer Kernprozesse.  Typischerweise gibt es in einem Unternehmen nicht so viele.  Beispiele für Kernprozesse könnten die Auftragsbearbeitung oder die Produktentwicklung sein.  Diese Prozesse untersuchen wir auf die Erfüllung Deiner subjektiven Erwartungshaltung hinsichtlich Qualität, Kosten und Zeitaufwand.</p>
<p>Zur Unterstützung sollten stets abstrahierte Flußdiagramme zur Hilfe genommen (Du hast doch welche, oder?) und die jeweilgen Prozess Owner (auch die existieren in Deiner Firma, nicht wahr?) hinzugezogen werden.  Mit Hilfe der Diagramme besteht für alle beteiligten ein gemeinsames Verständnis für den aktuellen Prozessablauf und welche funktionalen Bereiche verantwortlich für welche Teilprozesse sind.</p>
<p>Anschließend müssen wir nur noch ein messbares Ziel und einen Zeitplan für die Prozessoptimiertung definieren.  So etwas könnte beispielsweise lauten: &#8220;Beantwortung von 95% aller Kunden anfragen innerhalb von 12 Studen bis zum Ende des zweiten Quartals&#8221;.</p>
<h3>Techniken und Werkzeuge</h3>
<p>Als Kenner des Kaizen möchte ich daher besonderes Augenmerk auf folgende Werkzeuge zur Identifikation von Muda legen:</p>
<ol>
<li>Analyse der Wertschöpfungskette</li>
<li>Prozessmodellierung</li>
<li>Pareto-Analyse und Fischgretendiagramme</li>
<li><em>Theory of Constraints</em> (von SixSigma)</li>
</ol>
<p>Zu den empfehlenswerten Techniken zur Beseitigung von Muda gehören:</p>
<ol start=5>
<li>Value Stream Mapping</li>
<li>One Piece Flow Processing</li>
<li>Prozesse mit minimalen Fehlerquellen (Poka Yoke)</li>
<li>Das sog. <em>Cellular Processing</em></li>
</ol>
<p>Diese <strong>acht Schritte</strong> sind der Schlüssel zum Lean Office.</p>
<p>Extrem wichtig ist bei der Implementierung der ausgewählten Strategie, das Du stets den gesunden Menschenverstand anwendest und nicht gegen ihn arbeitest.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Das war ein kurzer Exkurs in das Lean Office, welches immer wichtiger wird um den Kreislauf der Optimierungsbemühungen, welche in der Produktion begannen, zu schließen.</p>
<p>Zusätzlich ist es enorm empfehlenswert, zusätzliche Anstrengungen im Bereich der Führungsqualität, der Selbstbestimmung und der Stärkung von Partnerschaften mit Lieferanten zu unternehmen, da hier ganz enorme Verbesserungspotentiale verborgen liegen.</p>
<p>Ausführlicher möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich nicht werden, da sich ganze Bücher mit diesem Thema befassen und neben dem Kaizen-Aspekt insbesondere soziale und politische Betrachtungen eine wichtige Rolle spielen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lean Management</title>
		<link>http://graegert.de/portfolio/lean-management</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 11:14:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steve Graegert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Portfolio]]></category>

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		<description><![CDATA[Lean Thinking ist mehr als eine Technik, es ist eine Philosophie.  Profitiere von neuesten Erkenntnissen aus dem Prozessmanagement zur Optimierung Deiner Wertschöpfung.  Und für Dich selbst nimmst Du auch etwas mit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lean Thinking for the Masses</strong></p>
<p>Mehr Flexibilität, höhere Qualität, geringere Durchlaufzeiten, besserer Kundenservice, optimale Kommunikation zwischen Abteilungen und KollegInnen.  All das erreichst Du mit <strong>Kaizen</strong>.  In Ergänzung mit <strong>5S</strong> (Seiri 整理, Seiton 整頓, Seisō 清掃, Seiketsu 清潔 und Shitsuke 躾) wird auch die Büroarbeit in neuer Effizienz erstrahlen.</p>
<h3>Mein KAIZEN-Programm für Dich:</h3>
<div class="tabber">
<div class="tabbertab">
<h3>Einführung</h3>
<p>Die größten Hindernisse bei der Einführung von Kaizen sind das Zurückfallen in alte Muster, der Mangel ausreichenden Know-Hows zur Implementierung, Ängste vor Veränderungen und das Fehlen der Unterstützung durch das Management im Unternehmen.  Erfahrungsgemäß wenden die Hälfte der Unternehmen Kaizen für das Innovationsmanagement an, jedoch nur ein Viertel haben es zum Standard erhoben.</p>
<p>Um diese Hindernisse zu überwinden und die Herausforderungen erfolgreich meistern zu können, habe ich ein Programm zur Einführung von Kaizen entwickelt, welches allen betroffenen, angefangen vom Management über die Belegschaft bis zu den Mitarbeitern am Empfang mit gleicher Aufmerksamkeit aber zielgruppenorientierten Ansätzen die Version und die zukünftige Richtung vermittelt.  Alle kennen ihre Rolle und ihre Mittel um den Transformationsprozess erfolgreich zu gestalten.  Dieser wird getragen vom Stolz jedes einzelnen und deren Identifikation mit den Zielen.</p>
<p>Die dramatischen Ergebnisverbesserungen, sowohl technisch und kulturell, werden Dich zu weiteren Höchstleistungen inspirieren.  Dir wirst noch schneller, flexibler und effektiver.
    </p></div>
<div class="tabbertab">
<h3>Mein Ansatz</h3>
<p>Mein Ansatz zielt auf Verbesserungen des Gesamtsystems ab und nicht auf punktuelle Veränderungen, so daß die Ergebnisse insgesamt deutlich besser ausfallen.  Um einen Prozess zu seinem gesamten Potential zu verhelfen, ist es wichtig, zu versehen was auf Systemebene geschieht (man spricht auch von einer End-To-End-Betrachtung).</p>
<p>Im nächsten Schritt tranformieren wir die identifizierten Wertschöpfungen, angefangen von der Kundennachfrage bis zur Auslieferung des Produktes.  Punktuelle Veränderungen führen immer wieder zum aufgeregten Chaos, welches das Potential des Prozesses hemmt und den Erfolg des gesamten Transformationsprozesses unterminiert.  Mit meiner Methodik maximieren wir Resultate und sichern den Erfolg, technisch und kulturell.</p>
<p>Da die Wertschöpfungen als System analysiert und alle Aktivitäten jeweils auf ihren Beitrag (oder ihren Mangel) zur Steigerung des Mehrwerts untersucht werden, können wir eine Betrachtung des Zustands in drei bis vier Monaten wagen und sehen wie das System nun mit Focus auf den Mehrwert und ohne überflüssige Leistungen aussieht.</p>
<p>Auf Basis dieser Landkarte leite ich einen Plan zur Implementierung ab, welcher detailliert aufzeigt, wie der ganze <em>Muda</em> (japanisch für Abfall) eliminiert wird.  Dabei zeige ich die richtigen Mittel auf, wann und wo sie angewendet werden und wer letztendlich verantwortlich deren Anwendung ist, damit die Transformierung in den neuen Zustand gelingt.  Das aufgeregte Chaos gehört damit der Vergangenheit an.  Der Vorteil dieser Herangehensweise ist, dass sich Kunden eine Umgebung schaffen, welche genau auf Ihre Bedürfnisse ausgerichtet ist.
  </div>
<div class="tabbertab">
<h3>Das Programm</h3>
<p>Es wird zunächst ein treffen mit der Führungsebene geben, um die aktuelle Situation, strategische Ausrichtung zu diskutieren und die Wertschöpfungen zu umreißen.  Die Abschätzung beleuchtet die Führung, die Belegschaft und die operative Ebene.</p>
<p><strong>Schritt 1: Executive Overview</strong></p>
<p>Das EO erfüllt drei Funktionen:</p>
<ol>
<li>Verständigung auf eine gemeinsame Grundlage innerhalb der Führungsebene</li>
<li>Einigung auf Zielsetzungen für die Kaizen-Implementierung</li>
<li>Festlegung der Struktur des monatlichen Review-Prozesses</li>
</ol>
<p><strong>Schritt 2: Einführung on Kaizen</strong></p>
<p>Die verantwortlichen der identifizierten Wertschöpfungen nehmen an einem eintägigen Workshop zu den Prinzipien von Kaizen teil.</p>
<p><strong>Schritt 3: Value Stream Mapping</strong></p>
<p>In einem zweitägigen Workshop werden wir <em>Value Stream Mapping</em> betreiben.  Diese Aktivität beleuchtet den Ablauf, zeigt die Zusammenhänge auf, welche direkten Einfluss auf die Qualität und den Preis der Leistung (oder des Produkts) haben und identifiziert bereits vorhandene Kapazitäten beispielsweise bei der Produktentwicklung, dem Kundendienst oder den administrativen Aufgaben.  Anschließend nehmen wir die Qualität der ausgeübten Aktivitäten und mögliche Projekte zur Steigerung der Effizienz unter die Lupe. </p>
<p><strong>Schritt 4: Weg mit Muda!</strong></p>
<p>Innerhalb von vier Tagen analysieren mehrere Arbeitsgruppen gleichzeitig jene Prozesse, die besonders viel Raum für Verschwendung (Muda) zulassen, denn hier sind durch gezielte Sofortmaßnahmen mit geringstem Mitteleinsatz spürbare Leistungssteigerungen zu verzeichnen.</p>
<p><strong>Schritt 5: Aufstellen eines Plans</strong><br />
Der Plan zeigt auf, wo Du nach erfolgreicher Implementierung stehen wirst, welche Aufgaben notwendig sind und welche Mittel ergriffen werden, um das Ziel zu erreichen.  Zentral ist der Gedanke der klaren Verantwortlichkeiten der Aktivitäten.  Es ist Dein Unternehmen, Dein Ziel und damit Deine Aufgaben!  Ohne einen solchen Plan gehen die betroffenen den leichten Weg und nehmen nur punktuelle Verbesserungen vor.  Das ist eine der Hauptgründe für das Scheitern von Kaizen.</p>
<p><strong>Review Sessions</strong></p>
<p>Die Fortsetzung des Transformationsprozesses wird in regelmäßigen Abständen geprüft.  Einmal im Monat werden die Ergebnisse der Einzelaufgaben unseres Plans in zweitägigen Workshops ausgewertet.  Das geschieht in der Regel über 3 bis 4 Monate hinweg.
  </p></div>
<div class="tabbertab">
<h3>Unternehmenskultur</h3>
<p>Die Arbeitnehmer und die Unternehmenskultur bestimmen die Funktionsweise des Systems und die Prozeduren und Funktionen gleichermaßen.  Als Führungskraft bist Du gefordert, Veränderungen in der Kultur und der Verhaltensweise des Teams herbeizuführen und diese Veränderungen ganz eng mit den Unternehmenszielen zu verknüpfen.</p>
<p>Es sind die Menschen, die für den Erfolg oder das Scheitern von Kaizen verantwortlich sind.  Die absolute Unterstützung dieser Bemühungen über alle Ebenen hinweg ist kritisch.</p>
<p><strong>Das Ziel</strong></p>
<p>Aufbau und Ausbau der Fähigkeiten der Führungskräfte und Team-Mitglieder in interaktiven Lernumgebungen, in der Werkzeuge und Techniken praxisnah trainiert werden können, damit sie in der Lage sind, mit Widerstand und Konflikten umzugehen, die Veränderungen zu begleiten, die Erwartungen an das Team zu kommunizieren und den Fortschritt erfassen zu können.</p>
<p>Das Ergebnis lässt sich in folgenden Punkten formulieren:</p>
<ul>
<li>Klares Verständnis über die Fähigkeiten und Verhaltensweisen welche zur Einführung von Kaizen notwendig sind.</li>
<li>Probleme leichter lösen und den menschlichen Aspekt von Kaizen geschickter anwenden.</li>
<li>Bessere Kommunikation innerhalb und zwischen den Ebenen aber auch zwischen Individuen.</li>
<li>Verstärkte interdisziplinare Zusammenarbeit innerhalb einer Organisation, nicht nur zur Lösung von Problemen</li>
<li>Erhöhte Führungsqualitäten und soziale Kompetenz der Teammitglieder</li>
</ul></div>
<div class="tabbertab">
<h3>Die Umsetzung</h3>
<p>	Mein Kaizen-Programm umfaßt ein dreitägiges Vorbereitungstraining für die Unterstützung der Impementierung und Sitzungen zum Transformationsprozess über die nächsten drei bis vier Monate wobei zwei bis drei Wochen zwischen den Workshops liegen.  Darüber hinaus sind Sitzungen zu technischen und kulturellen Themen geplant.</p>
<p>	<strong>Vier technische Workshops</strong></p>
<p>	Im Rahmen dreitägiger Sessions zu den Themen Training, Unterstützung und Implementierung anhand eines Aktionsplanes und klar definierten Zielsetzungen wie sie im Implementierungsplan festgelegt wurden erlernen die Teilnehmer alles notwendig über die Techniken und Philosophien um ihr Team einen weiteren Schritt auf dem Implementierungsplan voranzubringen.</p>
<p>	<strong>Ein Workshop zum Thema Kultur</strong></p>
<p>	Eine Kaizen-Kultur einzuführen und zu erhalten ist ein wichtiges Ziel des Transformationsprozesses.  Die Kultur-Workshops helfen, eine ganz individuelle Kultur zu schaffen und zu erhalten, sie helfen Führungskräften und Team-Mitgliedern die notwendigen Fähigkeiten in einer interaktiven Umgebung zu erwerben.  Techniken und Werkzeuge werden erprobt und für alle beteiligten entsteht ein persönlicher Kaizen-Plan für die weitere Ausübung.
  </p></div>
</div>
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		<item>
		<title>Agile Coaching</title>
		<link>http://graegert.de/portfolio/agile-coaching</link>
		<comments>http://graegert.de/portfolio/agile-coaching#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 11:10:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steve Graegert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Portfolio]]></category>

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		<description><![CDATA[Gewinne Deine Freiheit zurück.  Definiere Deine Art zu arbeiten völlig neu und entdecke die neue Kundenzufriedenheit.  Das alles mit weniger Overhead, mehr Flexibilität, maximaler Qualität, niedrigem Preis und kürzerer Zeit.  Unmöglich?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Experte unterstütze ich Organisationen bei der Einführung Agiler Methoden und wende gleichzeitig Kenntnisse aus dem Lean Management an, welche den agilen Entwicklungsprozess ausserordentlich gut ergänzen.</p>
<p>Eine typische Dienstleistung umfasst meine Präsenz vor Ort zur Evaluierung der aktuellen Umgebung uns Aufnahme der besonderen Eigenschaften Deines Unternehmens.  Ich erfasse und demonstriere die Auswirkungen der Veränderungen auf alle Rollen über alle Ebenen hinweg.</p>
<p>Übrigens, folgende Artikel könnten für Dich interessant sein: </p>
<ul>
<li><a href="/artikel/prozesse-fur-agiles-softwareprojektmanagement">Prozesse für agiles Softwareprojektmanagement</a></li>
<li><a href="/artikel/agilitat-fur-projektmanager">Agilität für Projektmanager</a></li>
</ul>
<div class="tabber">
<div class="tabbertab">
<h3>Prozessaufnahme</h3>
<p>		Die Projekt- und Prozessaufnahme liefert die unverzichtbare Sicht eines Außenstehenden auf die aktuelle Situation.  Oftmals werden Lücken, Probleme bei der Kommunikation und potential ungünstige Softwarekonstellationen schneller erfasst.  Insbesondere kleine Diskrepanzen führen zu hohen Reibungsverlusten und sind schwieriger innerhalb des Systems erkennbar.</p>
<h4>Ich analysiere, untersuche und bewerte</h4>
<ul>
<li>den aktuellen Software- und Produktentwicklungsprozess</li>
<li>die Synchronisierung mit dem Geschäftsmodell und der Organisationsstruktur</li>
<li>die Kommunikation zwischen allen Beteiligten</li>
<li>die Methodik und Teamqualifizierung</li>
</ul></div>
<div class="tabbertab">
<h3>Prozessoptimierung</h3>
<p>		Der <strong>richtige</strong> Prozess wird nicht durch Standards, Modelle und das Qualitätsmanagement vollständig.  Der <strong>richtige</strong> Prozess ist es nur, wenn das Team versteht, verinnerlicht und idealerweise weiterentwickelt.  In Zusammenarbeit mit Deiner Organisation definieren wir die <strong>richtigen</strong> Prozesse für Dich und Deine Projekte.  Natürlich stehe ich Dir auch während der Implementierung zur Seite.</p>
<h4>Prozesse für Deine Organisation</h4>
<ul>
<li>Beratung für eine umfassende Prozessoptimierung</li>
<li>Rollenbasiertes Coaching, Team Coaching und Veränderungsbegleitung als umfassende Dienstleistung aus einer Hand</li>
<li>Lean Management Training und Coaching in Agilen Umgebungen</li>
<li>Implementierung agiler Methoden unter Berücksichtigung Deiner speziellen Anforderungen und Regulierungen.  Ich mach nicht einfach nur Scrum oder XP sondern entwickle die richtigen Methoden nur für Dich.</li>
</ul></div>
<div class="tabbertab">
<h3>Kommunikation, Teamwork und Know-How</h3>
<p>		Die drei Säulen einer praktizierenden Agilen Zelle: aktive Kommnunikation, Zusammenarbeit und Transparenz und Know-How, denn jedes Team-Mitglied muss nicht nur seine Aufgaben genau kennen.</p>
<h4>Kommunikation</h4>
<p>		Echte Zusammenarbeit kann nur Wirklichkeit werden, wenn alle Team-Mitglieder effektiv und offen miteinander kommunizieren.  Selbst wenn die abteilungs- oder bereichsübergreifende Kommunikation manchmal schwierig ist, gibt es einfache Methode zu einem gemeinsamen Verständnis zu gelangen.</p>
<p>		Ich helfe Dir, die Kommunikation zwischen allen Beteiligten einer Agilen Umgebung zu optimieren.</p>
<h4>Zusammenarbeit und Transparenz</h4>
<p>		Die zweite Säule einer Agilen Umgebung ist die Zusammenarbeit, welche auf dem gemeinsamen Verständnis des Teams hinsichtlich der Ziele basiert.  Alle müssen sich aufeinander verlassen können, nicht zu letzt müssen sie das auch.</p>
<p>		Für viele Menschen bedeutet es auch, über ihren Schatten springen zu müssen.  In einigen Fällen fehlt es auch an sozialer Kompetenz, welche für das Erreichen des gemeinsamen Ziels unabdingbar ist.  Durch meine langjährige Erfahrung u.a. auch als Kommunikationstrainer helfe ich Deinem Team sein Optimum zu erreichen.</p>
<h4>Know-How</h4>
<p>		Ohne ein tiefes Verständnis für die Techniken, Methoden, Prozesse und Werkzeuge, welches von allen Team-Mitgliedern geteilt wird, ist das Team insgesamt nicht Agil sondern latent labil.  Know-How muss allen gleichzeitig und uneingeschränkt zur Verfügung stehen, Wissenslücken dürfen zu keinem Zeitpunkt auftreten.</p>
<p>		In meinen Durchführungen zeige ich Dir, wie Du eine transparente und leicht zugreifbare Wissensstruktur schaffen kannst.
	</p></div>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Kommunikation</title>
		<link>http://graegert.de/portfolio/kommunikation</link>
		<comments>http://graegert.de/portfolio/kommunikation#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 09:59:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steve Graegert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Portfolio]]></category>

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		<description><![CDATA[Die richtigen Worte.  Zur richtigen Zeit.  Am richtigen Ort.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist völlig natürlich, sich plötzlich unsicher zu fühlen.  Eine neue Situation, vielleicht in einer unbekannten Umgebung, wenig Informationen um was es eigentlich geht.  Ob Du Dich auf einen Vortrag auf der nächsten Konferenz vorbereitest oder einem Bewerbungsgespräch entgegen fieberst.  In meinen maßgeschneiderten Kommunikationstrainings erwirbst Du genau die Fähigkeiten, die für Deine besondere Situation wichtig sind.</p>
<p>Übrigens, folgender Artikel könnte für Dich interessant sein: <a href="/blog/jede-praesentation-erzaehlt-eine-geschichte">Präsentieren wie die Profis</a></p>
<div class="tabber">
<div class="tabbertab">
<h3>Seminar: Kommunikativ handeln</h3>
<p>		In guten wie in schlechten wirtschaftlichen Zeiten ist es wichtig, sich richtig durch das Auftreten zu positionieren.</p>
<h4>Was wirst Du aus dem Seminar mitnehmen?</h4>
<ul>
<li>Erlerne die Grundlagen bestimmten Handelns</li>
<li>Übe das bestimmte Handeln durch verbale und visuelle Techniken</li>
<li>Finde heraus, wie sich kommunikatives Handeln positiv auf dein Berufsleben und Privatleben auswirkt.</li>
<li>Erfahre alles über die Nuancen der Etikette in verschiedenen Situationen</li>
<li>Wende das neu erlente Wissen auf relevante Situationen bei der Interaktion mit KollegInnen an.</li>
</ul>
<h4>Um was wird es gehen?</h4>
<ul>
<li>Unterschiede zwischen passiver und aktiver, bestimmter und aggressivem Stil</li>
<li>Techniken für die Steigerung des Selbstvertrauens</li>
<li>Verbesserung der Kommunikation über kulturelle und soziale Grenzen hinweg.</li>
<li>Risiken und Vorteile bestimmten Handelns</li>
<li>Faktoren, die das bestimmte Handeln verstärken oder mindern können</li>
<li>Ein 5-Schritte-Plan zur Lösung sozialer Konflikte.</li>
<li>Richtiges Verhalten in alltäglichen Situationen am Arbeitsplatz</li>
<li>Die richtige Balance zwischen Privat- und Berufsleben</li>
</ul>
<h4>An wen richtet sich das Seminar?</h4>
<p>		Führungskräfte mit Personalverantwortung (Projektmanager, Teammanager, Abteilungsleiter, etc.) und alle Mitarbeiter, die häufigen interpersonellen Kontakt pflegen.</p>
<h4>Seminardetails und Preise</h4>
<table class="coursedata">
<tr>
<td>Dauer</td>
<td>2 Tage (optional 3 Tage für Vertiefungen, auf Anfrage)</td>
</tr>
<tr>
<td>Ort</td>
<td>zur Zeit nur In-House (deutschlandweit)</td>
</tr>
<tr>
<td>Teilnehmer</td>
<td>maximal 4 Teilnehmer (auf Anfrage auch Individualunterricht)</td>
</tr>
<tr>
<td>Preis</td>
<td>EUR 890,- (zzgl. MwSt) pro Person für <em>zwei Tage</em></td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td><a href="http://graegert.de/portfolio/http://graegert.de/portfolio/das-kleingedruckte">Das Kleingedruckte</a></td>
</tr>
</table></div>
<div class="tabbertab">
<h3>Seminar: Präsentationstraining</h3>
<p>		Präsentatieren und öffentliches Reden sind wichtige Fähigkeiten aller Führungskräfte.  Die Qualität der Auftritte bei Veranstaltungen unterschiedlichster Art unterscheidet erfolgreiche Profis von allen anderen.  Lerne wie Du leistungsfähige Techniken und Werkzeuge nutzen kannst, um eine Präsentation oder öffentlichen Auftritt in eine unverwechselbare Erfahrung für Dich und Deine Zuhörer verwandeln kannst.</p>
<h4>Was wirst Du aus dem Seminar mitnehmen?</h4>
<ul>
<li>Spreche mit mehr Klarheit und Bestimmtheit, verdeutliche Deine Kernthemen</li>
<li>Trete einer Kamera oder Deinen Zuhörern mit größerer Zuversicht und Kontrolle gegenüber und hol das beste aus Deinen natürlichen Sprachstil heraus</li>
<li>Gestalte und organisiere Deinen Auftritt überzeugend und erreiche die gewünschte Wahrnehmung bei den Zuhörern</li>
<li>Bekämpfe Deine Ängste und negativen Stress vor oder bei öffentlichen Auftritten</li>
<li>Nutze Deinen Sinn für Humor und Deine Persönlichkeit für Dich</li>
<li>Halte eine kurze Rede spontan und vorbereitet im Seminar und erhalte personalisiertes Feedback</li>
</ul>
<h4>Um was wird es gehen?</h4>
<p>		<strong>Grundlegende Fähigkeiten</strong></p>
<ul>
<li>Identifikation von Eigenschaften guter Präsentationen</li>
<li>Erstellung eines individualisierten Sprachprofils</li>
<li>Definiere persönliche Ziele für die Verbesserung Deiner Fähigkeiten</li>
</ul>
<p>		<strong>Vorbereitung</strong></p>
<ul>
<li>Die Wichtigkeit guter Recherche und Organisation bei der Vorbereitung von Präsentationen</li>
<li>Wie leite ich ein und beende eine Präsentation richtig ein</li>
<li>Auswahl und Gestaltung von visuellen Hilfsmitteln</li>
</ul>
<p>		<strong>Der Vortrag</strong></p>
<ul>
<li>Richtige Nutzung der Stimme, Körpersprache und des Ausdrucks</li>
<li>Wende Strategien zur Bekämpfung von Ängsten an</li>
<li>Übe Dich in verschiedenen Methoden zur Artikulation</li>
</ul>
<p>		<strong>Wesentliche Fähigkeiten für überzeugende Auftritte</strong></p>
<ul>
<li>Nutze die richtigen Strategien für die Gewinnung einer zurückhaltende oder gar widerspenstigen Zuhörerschaft</li>
<li>Gestalte erfolgreich informative, überzeugende, unterhaltende und motivierende Reden; auch für besondere Anlässe</li>
<li>Beantworte Fragen und nehme Stellung auf eine fokussierte und kontrollierte Weise</li>
<li>Lerne Reden zu improvisieren</li>
</ul>
<h4>An wen richtet sich das Seminar?</h4>
<p>		Führungskräfte mit Personalverantwortung (Projektmanager, Teammanager, Abteilungsleiter, etc.) und alle Mitarbeiter, die vor Gruppen sprechen müssen, Präsentationen halten oder vor der Kamera stehen.</p>
<h4>Seminardetails und Preise</h4>
<table class="coursedata">
<tr>
<td>Dauer</td>
<td>3 Tage (länger oder kürzer auf Anfrage)</td>
</tr>
<tr>
<td>Ort</td>
<td>zur Zeit nur In-House (deutschlandweit)</td>
</tr>
<tr>
<td>Teilnehmer</td>
<td>maximal 5 Teilnehmer (auf Anfrage auch Individualunterricht)</td>
</tr>
<tr>
<td>Preis</td>
<td>EUR 1690,- (zzgl. MwSt) pro Person für <em>drei Tage</em></td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td><a href="http://graegert.de/portfolio/das-kleingedruckte">Das Kleingedruckte</a></td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Selbstverständlich kannst Du die Inhalte des Seminars aktiv mitgestalten.</td>
</tr>
</table></div>
</div>
[contact-form]
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		</item>
		<item>
		<title>Prozesse für agiles Softwareprojektmanagement</title>
		<link>http://graegert.de/artikel/prozesse-fur-agiles-softwareprojektmanagement</link>
		<comments>http://graegert.de/artikel/prozesse-fur-agiles-softwareprojektmanagement#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 11:25:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steve Graegert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[agile]]></category>
		<category><![CDATA[projektmanagement]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://graegert.de/?p=598</guid>
		<description><![CDATA[Agile Softwareentwicklung ist ein evolutionärer, hochgradig kollaborativer und qualitätsorientierter Ansatz bei dem die Fähigkeit, zu jedem Zeitpunkt funktionstüchtige Software ausliefern zu können, im Mittelpunkt steht. Viele unterschiedliche Variationen agiler Prozesse haben sich im Laufe der letzen Dekade herausgebildet. Die wichtigsten sind Scrum, eXtreme Programming (XP), Open Unified Process (OpenUP) und Agile Data. All diese Formen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Agile Softwareentwicklung ist ein evolutionärer, hochgradig kollaborativer und qualitätsorientierter Ansatz bei dem die Fähigkeit, zu jedem Zeitpunkt funktionstüchtige Software ausliefern zu können, im Mittelpunkt steht.  Viele unterschiedliche Variationen agiler Prozesse haben sich im Laufe der letzen Dekade herausgebildet.  Die wichtigsten sind Scrum, eXtreme Programming (XP), Open Unified Process (OpenUP) und Agile Data.  All diese Formen sind anwendbar auf unterschiedlichste Softwareprodukte und nicht beschränkt auf eine Disziplin, beispielsweise Web oder Desktop Applications.  Das gleiche trifft auf die Unternehmen und Organisationen zu, die sich für einen oder mehrere der Prozesse entschieden haben.  Agile Softwareentwicklung ist ein allgemeingültiger Ansatz für alle Softwareprojekte und Organisationen.</p>
<p><span id="more-598"></span></p>
<p>Agile Entwicklungsmethoden haben die Industrie im Sturm erobert.  Das liegt hauptsächlich daran, das es einfach funktioniert: höhere Erfolgsraten, bessere Qualität, gesteigerte Kundenzufriedenheit, besseres ROI (Return On Investment) und schnellere Markteinführung (Time To Market).</p>
<p>In diesem Artikel beginnen wir mit einer allgemeinen Betrachtung des Agilen Prozessmodells um die unterschiedlichen Ansätze in den richtigen Kontext setzen zu können.  Anschießend betrachten wir das vorgestellte dreistufige Modell genauer und erfahren wie die drei aufeinander aufsetzen.  Zum Abschluß wenden wir das Modell beispielhaft auf die Entwicklung einer Software an und enden mit einigen Hinweisen für eine erfolgreiche Einführung agiler Softwareentwicklung.</p>
<h2>Das agile Prozessmodell</h2>
<p>Im Zusammenhang mit Softwareprojekten und damit verbundenen Prozessen wird immer wieder von <em>Maturity</em> gesprochen.  Daß es sich dabei um einen inzwischen überladenen Begriff handelt ist nicht Verdienst der exzellenten Arbeit des <a href="http://www.sei.cmu.edu/">Software Engineering Istitute</a> (SEI) der Carnegie Mellon University, die das Capability Maturity Model Integrated (CMMI) entwickelt hat und eine Abwandlung speziell für die Durchführung von Softwareprojekten CMMI-DEV hervorbrachte.  Vielmehr wurde der Begriff Maturity auf die Prozessoptimierung angewandt, während das hier vorgestellte <em>Agile Process Maturity Model</em> (APMM) vielmehr bemüht ist, einen Rahmen für die agile Softwarenentwicklung zu stellen, so daß die unterschiedlichen Methoden in den richtigen Kontext gesetzt werden können.  Wir könnten auch sagen: das APMM ist das schlanke Geschwister vom CMMI.</p>
<p>Wie angedeutet ist APMM ein dreistufiges Modell dessen Ebenen aufeinander aufsetzen:</p>
<div id="attachment_599" class="wp-caption aligncenter" style="width: 489px"><a href="http://graegert.de/wp-content/uploads/2009/10/figure1.png" rel="shadowbox[sbpost-598];player=img;"><img src="http://graegert.de/wp-content/uploads/2009/10/figure1.png" alt="Abbildung 1" title="The agile process maturity model" width="479" height="181" class="size-full wp-image-599" /></a><p class="wp-caption-text">Abbildung 1</p></div>
<p>Die drei Stufen sind folgendermaßen zu verstehen:</p>
<dl>
<dt class="definitionTerm">Level 3: Scaling Agility</dt>
<dd>Stufe 3 konzentriert sich auf einen wichtigen <em>Skalierungsfaktor</em> in agilen Prozessen, beispielsweise Teamgröße oder der Grad der geographischen Verteilung des Teams.  Es muß sich dabei aber nicht immer um eine quantitative Größe handeln, denn auch der Einfluß von Regulatorien oder der Grad der Einhaltung von Standards sind skalierend Faktoren in agilen Entwicklungsprozessen.</dd>
<dt class="definitionTerm">Level 2: Disciplined Agility</dt>
<dd>In Stufe 2 schauen wir über den Tellerrand hinaus und decken den gesamten Software Delivery Life Cyle (SDLC) ab.  Beispiele sind Dynamic System Development Method (DSDM) und OpenUP (Open Unified Process).</dd>
<dt class="definitionTerm">Level 1: Agile Software Development</dt>
<dd>Stufe 1 betrachtet nur einen kleinen Teil des gesamten Entwicklungsprozesses, da nur die agilen Aspekte des <a href="http://www.agilemanifesto.org/principles.html">Manifestos</a> von Bedeutung sind.  Beispiele sind Scrum oder XP.</dd>
</dl>
<p>Das Modell mag zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht besonders einleuchtend sein.  In den folgenden Abschnitten beleuchten wir jede Stufe genauer und gehen immer wieder auf die Bedeutung im APMM ein.</p>
<h3>Stufe 1: Agile Software Development</h3>
<p>Die agilen Methoden auf Stufe 1 decken nicht den gesamten SDLC ab, sondern orientieren sich an den Werten des <a href="http://www.agilemanifesto.org/principles.html">Agile Manifesto</a> und vestehen sich als eine ganzheitliche Sammlung von empfohlenen Vorgehensweisen.  Beispiele für die Implementierung der Stufe 1 sind die bekannten Vertreter:</p>
<dl>
<dt class="definitionTerm">Scrum</dt>
<dd>Projekt- und Anforderungsmanagement sind die Stützpfeiler von Scrum.  Mittels Iterationen (Scrum spricht von <em>Sprints</em>) werden Zyklen zur Produktreifung definiert.  Gepaart mit diversen Praktiken wie täglichen <em>Stand-Up Meetings</em>, Verwendung von <em>Product Backlogs</em> und klaren Rollen wie beispielsweise ScrumMaster und Product Owner entsteht ein Planungsgerüst, welches ganz nach Definition durch das Manifesto auf die Erstellung lauffähiger Software ausgerichtet ist. Abbildung 2 zeigt den Scrum Life Cycle.</dd>
<dt class="definitionTerm">Extreme Programming (XP)</dt>
<dd>XP ist eine Sammlung von Praktiken für die Softwareentwicklung, mit Fokus auf Programmiertechniken.  Beispielsweise sind <em>Pair Programming</em> (zwei Entwickler an einem Modul gleichzeitig), Test-First Design (erst der Unit Test, dann die Implementierung) und Continuous Integration einige der propagierten Techniken für die Softwareentwicklung mit XP.  Darüber hinaus bekennt sich auch XP zu Dingen wie <em>Collective Ownership</em> um die Bedeutung selbstorganisierender Teams herauszustellen.</dd>
<dt class="definitionTerm">Agile Data</dt>
<dd>Datenlastige Anwendungen erfordern oftmals andere Herangehensweisen als beispielsweise Steuerungssysteme.  Für solche Fälle eignet sich Agile Data sehr gut, da hier nicht nur die Organisation und Entwicklungstechniken betrachtet werden, sondern auch die Modellierung, Datenbanktest und Database Refactoring.</dd>
</dl>
<div id="attachment_602" class="wp-caption aligncenter" style="width: 532px"><img src="http://graegert.de/wp-content/uploads/2009/10/figure2.png" alt="Abbildung 2" title="Scrum construction life cycle" width="522" height="287" class="size-full wp-image-602" /><p class="wp-caption-text">Abbildung 2</p></div>
<h3>Stufe 2: Disciplined Agility</h3>
<p>Auf Ebene zwei wird der agile Prozess von Stufe 1 erweitert und berücksichtigt den gesamten SDLC.  Der wesentliche Unterschied zu Stufe 1 ist die <em>Berücksichtigung einzelner Aspekte des Prozesses</em> (nicht der Techniken oder Technologien), beispielsweise Testing oder Process Improvement.  Ganz typisch handelt es sich bei Discplined Agility auch um einen evolutionären, iterativen Entwicklungsansatz zur Produktion hochqualitativer Software, der sich durch den Einsatz von Risiko- und Value-Driven Management <span class="inlineNote">{ Value-driven Managment bedeutet in diesem Zusammenhang, die aktuellen Marktentwicklungen während des gesamten SDLC immer wieder zu bewerten um sicherzustellen, daß ein gewinnbringendes Produkt entsteht, welches auf dem Markt bestehen kann. }</span> auszeichnet.</p>
<p>Disciplined Agility vertraut auf qualifizierte und selbstorganisierende Teams, die von einer frühzeitigen und starken Einbindung der Auftraggeber profitieren.  Auf diese Weise kann das Team die Anforderungen des Auftraggebers besser verstehen und auf Veränderungen schneller reagieren.  Auf der anderen Seite ist der Entwicklungsprozess transparent und kann jederzeit vom Auftraggeber durch aktive Mitwirkung, beispielsweise in Form häufigen Feedbacks, korrigiert werden.</p>
<p>Beispiele für agile Prozesse der Stufe 2 sind:</p>
<dl>
<dt class="definitionTerm">Open Unified Process (OpenUP)</dt>
<dd>OpenUP erweitert und kombiniert bekannte Praktiken aus Scrum, XP, AD und RUP für die Anwendung auf verteilte, virtuelle Teams.  Dabei werden Methoden wie <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Extreme_Programming_Practices#Whole_team">Whole Team</a>, Stand-Up Meetings, Risikomanagement, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Test-driven_development">TDD</a>, aktive Einbindung der Auftraggeber und <a href="http://martinfowler.com/articles/continuousIntegration.html">Continuous Integration</a> angewandt. OpenUP ist ein Open Source Framework, das Teil des <a href="http://epf.eclipse.org/wikis/openup">Eclipse Process Framework</a> ist.</dd>
<dt class="definitionTerm">Rational Unified Process (RUP)</dt>
<dd>RUP ist ein umfassendes Rahmenwerk für Prozesse in der Softwareentwicklung, das unterschiedlich ausgeprägt werden kann, je nachdem wie die es die aktuelle Situation erfordert.  Eignet sich für sehr agile wie auch traditionelle Ansätze gleichermaßen.  Es deckt die Praktiken Risk Management,  Whole Team, TDD, Business Process Sketching und Continuous Integration ab.</dd>
<dt class="definitionTerm">Dynamic System Development Method (DSDM)</dt>
<dd>DSDM eignet sich besonders für Applikationen mit komplexen Benutzeroberflächen.  Es ist ein agiler Ansatz, der von Rapid Application Development abgeleitet wurde und sehr stark auf Rapid Prototyping, Testing, Machbarkeitsstudien und <a href="http://www.selectbs.com/adt/process-maturity/what-is-dsdm">Reversible Changes</a> setzt. </dd>
<dt class="definitionTerm">Feature-Driven Development (FDD)</dt>
<dd>FDD zeichnet sich durch den Einsatz von Modellierungstechniken und kurzen Iterationen aus. Zu den typischen FDD-Praktiken gehören <a href="http://www.hst.fhso.ch/Archiv/2000/swe/otherResources/ch03/fdd.PDF" class="broken_link">Class Ownership</a> (PDF), Domain Object Modeling, Development by Feature, Feature Teams und regelmäßige Übersetzungen der Software (Regular Builds). Eine ausgezeichnete Kurzbeschreibung von FDD findest Du unter <a href="http://edn.embarcadero.com/article/29684">The Coad Letter: Issue 70</a>.</dd>
</dl>
<p>Eine akstrahierte Darstellung eines vollständigen SDLC wird in Abbildung 3 dargestellt.  Als Beispiel erweitern wir Scrum um wichtige Aspekte des SDLC, denn zum ersten wird eine explizite Projektgründungsphase (Project Inception) allen anderen Aktivitäten vorangestellt, in der wir erste Modelle konstruieren, das Team bilden und die finanzielle wie auch institutionelle Unterstützung des Auftraggebers sichern. Zum zweiten integrieren wir unabhängige Tests, um sicherzustellen, daß Fehler nicht durchs Raster fallen, was insbesondere auf nicht-funktionale Merkmale und Integrationstest zutreffen kann.  Die nächste Erweiterung von Scrum betrifft das Product Backlog, das nicht nur priorisierte Aufgabenelemente berücksichtigt, sondern auch Tätigkeiten wie die Teilnahme an Trainings (auch zu fachfremden Disziplinen), Feedback zu Arbeiten anderer Teams und die Bewertung von Fehlern sowie deren Einordnung in das Backlog.  Das letzte Merkmal des beschriebenen agilen SDLC ist die ausdrückliche Einführung einer Übergangs- und Produktionsphase (Release to Manufacturing).</p>
<div id="attachment_603" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://graegert.de/wp-content/uploads/2009/10/figure3.png" rel="shadowbox[sbpost-598];player=img;"><img src="http://graegert.de/wp-content/uploads/2009/10/figure3-300x129.png" alt="Abbildung 3" title="Agile system-development life cycle" width="300" height="129" class="size-medium wp-image-603" /></a><p class="wp-caption-text">Abbildung 3</p></div>
<h3>Stufe 3: Berücksichtigung von spezifischen Faktoren</h3>
<p>Zu Beginn der agilen Bewegung wurden die Praktiken zunächst auf kleinere überschaubare Projekte angewandt und relativ pragmatisch angegangen.  Heutzutage wenden Organisationen agile Methoden auf ein weitaus größeres Wirkungsspektrum an.  Agilität der Stufe 3 berücksichtigt die Komplexität der Projekts in Bezug auf bestimmte Faktoren, die wie Skalierungen angewandt werden können.  Folgende Tabelle faßt einige Faktoren zusammen, die Auswirkung auf die Komplexität eines Projekts haben.</p>
<table border="0" cellspacing="1" class="tabledata">
<tr>
<th class="alignright">einfach</th>
<th>Faktor</th>
<th class="alignleft">komplex</th>
</tr>
<tr>
<td class="alignright">weniger als 10 Teammitglieder</td>
<td class="highlite aligncenter">Teamgröße</td>
<td class="alignleft">hunderte von Teammitgliedern</td>
</tr>
<tr>
<td class="alignright">räumliche Nähe</td>
<td class="highlite aligncenter">geographische Verteilung</td>
<td class="alignleft">global verteilt</td>
</tr>
<tr>
<td class="alignright">geringes Risiko</td>
<td class="highlite aligncenter">Compliance</td>
<td class="alignleft">kritisch / wird auditiert</td>
</tr>
<tr>
<td class="alignright">offen</td>
<td class="highlite aligncenter">Organisation und Kultur</td>
<td class="alignleft">fest verwurzelt</td>
</tr>
<tr>
<td class="alignright">In-House</td>
<td class="highlite aligncenter">Verteilung der Organisation</td>
<td class="alignleft">Third-Party</td>
</tr>
<tr>
<td class="alignright">informell</td>
<td class="highlite aligncenter">Governance</td>
<td class="alignleft">formell</td>
</tr>
<tr>
<td class="alignright">einfach, eine Plattform</td>
<td class="highlite aligncenter">Anwendungskomplexität</td>
<td class="alignleft">komplex, mehrere Plattformen</td>
</tr>
<tr>
<td class="alignright">Projektfokus</td>
<td class="highlite aligncenter">Unternehmensausrichtung</td>
<td class="alignleft">Fokus auf das Unternehmen</td>
</tr>
</table>
<p>Jedem Faktor ist eine Komplexitätsskala zugeordnet und jedes Team wird eine andere Kombination aufweisen, so daß der Prozess, die Teamstruktur und die Werkzeuge den Rahmenbedingungen angepaßt werden müssen.  Agile Prozesse der Stufe 1 im APMM funktionieren am besten wenn alle Faktoren in der Skala auf der linken Seite liegen (eine geringe Komplexität aufweisen.)  Prozesse der Stufe 2 zeichnen sich durch einen oder mehrere Faktoren aus, deren Komplexität entweder in der Mitte oder auf der rechten Seite der Skala liegen.  Liegen fast alle Faktoren auf der rechten Seite wird der Entwicklungsprozess extrem komplex und bedarf spezieller Werkzeuge zur Koordinierung verteilter Teams, Metriken zur Überwachung der Compliance und Berater, die auf beispielsweise auf Risikomangement und andere geschäftsspezifische Disziplinen spezialisert sind.</p>
<p>Während Stufe 1 und Stufe 2 tatsächlich als eigenständige Prozesse charakterisiert werden können, ist die Stufe 3 als Leitfaden für die Bewertung der Projektkomplexität mittels einer einfachen Skala gedacht.  Letzendlich wirken sich die Erkenntnisse aus Stufe 3 auf den Prozess der Stufe 2 dahingehend aus, daß bestimmte Schritte/Abläufe unterschiedlich gewichtet sind und einer eigenen internen Analyse unterzogen werden, um dem identifizierten Komplexitätsgrad in diesem Bereich gerecht zu werden. </p>
<h2>Was bedeutet das für die Praxis?</h2>
<p>In der Praxis wird in fast allen agilen Methoden aus Stufe 1 eine Projektinitiierung durchgeführt, allerdings nicht immer explizit mit der klaren Zielsetzung, die Finanzierung des Projekts zu sichern und ausführlich Zeit für eine Definition der initialen Anforderungen und der gewünschten Vorgehensweise einzuplanen (Länge der Iterationen, Zusammenstellung des/der Teams, Wahl des Prozessmodells, etc.). Es ist nicht unüblich zwischen ein bis zwei Wochen dafür anzusetzen.</p>
<p>Im Idealfall nehmen daran Teil:</p>
<ul>
<li>die Auftraggeber: Product Manager/Owner, Business Owner und Process Owner</li>
<li>die Auftragnehmer: Key Account Manager und Business Consultant, Senior Developers, CTO</li>
</ul>
<p>An der Zusammensetzung sehen wir schon, daß wir nicht nur das Ziel haben, die Anforderungen zu verstehen, sondern auch Risiken zu minimieren, was primär durch die Vertreter der Auftraggeber garantiert wird, die in diesem Beispiel teilweise redundant sind, dadurch aber jeweils eine eigene Sicht auf mögliche Risiken ermöglichen. </p>
<p>Parallel dazu entwerfen CTO und die Senior Developers eine vorläufige, grobe Architekture, identifizieren Subsysteme und Schnittstellen und tragen wichtige Informationen zur Aufteilung der Arbeit auf das oder die Teams zusammen.  Je nach Schwerpunkt des Produkts sind die Business Consultant beispielsweise auf Compliance in regulierten Umgebungen spezialisiert oder sind externe Berater zum Thema Baurecht, weil das Endprodukt eine Software für Ausschreibungen in der Baubranche ist.</p>
<p>Der Product Owner (erfahrungsgemäß oftmals Product Manager des Auftraggebers) priorisiert die Anforderungen und versorgt die Teammitglieder mit Details über Geschäftsprozesse.  Er/Sie wird dabei von den Business Ownern und/oder Process Ownern unterstützt.</p>
<p>Nachdem die erste Iteration (Inception) vorbei ist, wird in der zweiten der Fokus auf die Entwicklung eines Proof of Concepts gelegt um zu zeigen, daß die gewählte Architektur tatsächlich funktioniert.  Am Ende der Iteration wird dem Auftraggeber das Ergebnis präsentiert, wobei sich das Team hier ausschließlich auf die Demonstration der kritischen Systemeigenschaften konzentriert.  Beispielsweise könnte eine kritische Anforderung sein, daß eine Anwendung 5.000 Transaktionen pro Minute bei durchschnittlich zehn angemeldeten Benutzern für mindestens 24 Stunden verarbeiten können muß.</p>
<p>Durch die richtige Wahl der Teammitglieder und einer ausführlichen Projektgründungsphase konnte das Gesamtrisiko des Projekts drastisch reduziert werden, weil zum einen die Anforderungen richtig verstanden wurden und demonstriert werden konnte, daß die kritischste Komponente den ersten Test bestanden hat.</p>
<p>Was die Projektkommunikation betrifft, ist es stets empfehlenswerte eine <em>Single Point of Communication</em> Strategie zu verfolgen.  In Bezug auf Projektkoordination, Ressourcenplanung usw. kommunizieren zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber lediglich Key Account Manager (Auftragnehmer) und Product Manger (Auftraggeber).  Fachspezifische Themen koordiniert die Teamleitung mit den Business Consultants auf Auftragnehmerseite und den Business und Process Ownern auf Auftraggeberseite.  Idealerweise, aber praktisch leider kaum durchführbar, sind die Business und Process Owner stets verfügbar und nehmen an täglichen Meetings teil.  Besonders in komplexen Projekten mit hohem Risiko ist dieser Punkt obligatorisch.</p>
<p>Technische Fragen beantwortet die Senior Developer und der CTO in täglichen Meetings.</p>
<h2>Abschließende Gedanken</h2>
<p>Viele Organisationen konnten ihre agilen Prozesse erfolgreich skalieren (Stufe 3) und Du kannst es auch.  Wenn Du Dir treu bleibst und nicht der Rhetorik der Vertreter aus Stufe 1 erliegst ist das schon ein wichtiger Schritt.  Du solltest versuchen, mindestens einen agilen Prozess der Stufe 2 zu etablieren, da der gesamte SDLC berücksichtigt wird und nicht nur ein Teil davon (nur die Konstruktionsphase).  Sei darauf vorbereitet, daß Du Dich über kurz oder lang in einer Situation befinden wirst, in der Dein Prozess skalieren muß (Stufe 3) und das viele Teams unterschiedlich skaliert werden müssen.  Mit einem realistischen, maßgeschneiderten Ansatz kann der ROI gesteigert, die Qualität erhöht und die Kundenzufriedenheit maximiert werden.</p>
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